Bildrechte

Bilder sind urheberrechtlich geschützt. So fallen die Bildrechte eines Werkes dessem Urheber zu. Als Urheber gilt gemäß § 7 UrhG der Schöpfer des Werkes. Dieses Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Ferner gewährleistet es zugleich die Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des geschaffenen Werkes. Er kann die Modalitäten einer etwaigen Veröffentlichung seines Werkes bestimmen, sofern er die Rechte an seinem Werk nicht abgetreten hat. Der Urheber darf sein Werk vervielfältigen (§ 16 UrhG), verbreiten(§ 17 UrhG) und ausstellen(§ 18 UrhG).

Länge des Urheberrechts bei Fotos

Im Fall der Bildrechte ist der Urheber die Person, die das Bild gefertigt hat. Die Urheberrechte gelten für die Dauer von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers, § 64 UrhG.

Abmahnungen bei falschen Bildrechten?

Insbesondere bei Bildportalen im Internet ist das Urheberrecht nicht immer ganz ersichtlich. Es gilt sich daher zu informieren, ob die Nutzung der feilgebotenen Bildwerke tatsächlich kostenfrei ist oder ob ein Pauschalbetrag für die Nutzung veranschlagt wird. Ist eine gewerbliche Nutzung der Bilder eines solchen Portals durch die Geschäftsbedingungen des Betreibers überhaupt gestattet? Wenn ja, welche Verpflichtungen hat der Nutzer darüberhinaus, wenn er die Bilder nutzen will? Fragen die im Rahmen des Medienrechts oft von einem Anwalt geklärt werden müssen.

Kürzlich traf der BGH in einem solchen Fall eine weisungsgebende Entscheidung: Er entschied, dass bei der Nutzung eines Bildes der Urheber stets im Bildwerk inkludiert sein muss, damit die Vorraussetzungen des § 13 Abs. 2 UrhG Erfüllung finden.

Haben Sie noch rechtliche Fragen zum Thema Bildrechte und Medienrecht?