Datenschutz

Der Begriff Datenschutz ist irreführend. Es steht nämlich weniger der Schutz von Daten, sondern der Schutz natürlicher Personen über die Daten erhoben werden im Fokus dieses Rechtsgebietes. Das Datenschutzrecht wird als Ausdurck der informellen Selbstbestimmung erachtet, was wiederum eine Abwandlung des des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist. Das Datenschutzrecht findet also über viele Wege seine Rechtfertigung aus dem Grundgesetz.

Alle personenbezogenen Daten liegen im Schutzbereich des Datenschutzrechtes. Dazu zählen jegliche Daten, die Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person erhalten. Können erhobene Daten mit einer Person in Verbindung gebracht werden, so handelt es sich ebenfalls um personenbezogene Daten. Diese Form von Daten dürfen nur gesammelt und verarbeitet werden, wenn es gesetzlich erlaubt ist oder die betroffene Person ausdrücklich zugestimmt hat. Eine Verletzung des Datenschutzrechts kann erhebliche finanzielle Bußgelder nach sich ziehen.
Betroffenen eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, um auf zu Unrecht erhobene Daten zu reagieren: Ihnen fällt beispielsweise das Recht zu Auskunft darüber zu erhalten, welche Daten über Sie erhoben wurden. Diese Daten können auf ihr Verlangen dann korrigiert oder gelöscht werden. Sollte durch die Datenerhebung ein Schaden entstanden sein, so ist auch ein Schadensersatzansprich denkbar.

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