Filmrechte

Ähnlich wie in den Regelungen zu Bildrechten gilt für Filmrechte gemäß § 89 UrhG der Hersteller des Films als Urheber. Damit hat er das ausschließliche Recht das Filmwerk sowie Übersetzungen und andere filmische Bearbeitungen oder Umgestaltungen des Filmwerkes auf alle Nutzungsarten zu verwenden. Der Filmhersteller hat darüber hinaus das ausschließliche Recht, den Bildträger oder Bild- und Tonträger, auf den das Filmwerk aufgenommen ist, zu vervielfältigen, zu verbreiten und zur öffentlichen Vorführung, Funksendung oder öffentlichen Zugänglichmachung zu benutzen. Der Filmhersteller hat auch das Recht, jede Entstellung oder Kürzung des Bildträgers oder Bild- und Tonträgers zu verbieten, die geeignet ist, seine berechtigten Interessen an diesem zu gefährden.
Analog zu den Bildrechten gelten die Urheberrechte beim Filmwerken ebenfalls für einen Zeitraum von 50 Jahren.

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