Verlagsrecht

Das Recht ein literarisches oder akustisches Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten, wird als Verlagsrecht bezeichnet. Zu diesem Zwecke überträgt der Urheber des Werkes gemäß § 1 VerlG dem Verleger eben dieses Recht durch einen Verlagsvertrag. Das Recht fällt dabei ausschließlich diesem Verlger zu (§ 8 VerlG). Der Verleger ist wiederum verpflichtet das Werk zu vervielfältigen und dafür zu werben. Dabei muss der Verleger auf eigene Rechnung handelt, womit ihm ein unternehmerisches Risiko entsteht. Der Verlagsvertrag als solchen ist stets an die Buchform gebunden. Andere literarische Werke wie Hörbucher oder Tonbänder können nicht von einem Verlagsvertrag erfasst werden.

Das Verlagsrecht erlischt jedoch spätestens 20 Jahre, nachdem das Werk erschienen ist (§ 2 VerlG).

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